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FuzoSearch

Da will ich mich nach langer Zeit wieder einmal eim alten, staubigen und seit mehr als 3 Jahren (leider) unbetreuten persoenlichen Fun-Projekt widmen – der FuzoSearch (ehemals unter http://futurezone.cc) und muss feststellen das die Zeit mich ueberholt hat. Anno dazumal, vor vielen, vielen Jahren, war es der ORF Futurezone nicht vergoennt/erlaubt eine eigene Suche zu implementieren um ueber die, nach wenigen Tagen von der Startseite verschwindenden, Artikel zu suchen. Inoffizielle Quellen haben mir einmal zugetragen das dies mit Bestimmungen der APA zu tun hat, ueber welche der ein oder andere Content zugekauft wurde.

Screenshot der Startseite

Screenshot der Startseite

So entstand jedenfalls die Idee und Umsetzung der FuzoSearch: ein tagesaktueller Index der Futurezone-Artikel, im Volltext durchsuchbar – gegen Ende hin hatte ich sogar die ORF ON Bundeslaender-Inhalte indiziert/durchsuchbar gemacht. Die Seite hat sich auch einige Zeit reger Beliebtheit erfreut und wurde, wie mir wiederrum inoffizielle Quellen berichteten, selbst von den FuZo-Redakteuren zur internen Artikel-Recherche verwendet. Vor allem diese Information war natuerlich das groesste Lob fuer dieses Projekt.

Als am 21.12.2005 die Futurezone dann ein neues Design/Backend bekam, ging es leider bergab mit der FuZo-Search. Der Content-Parser zum aufsplitten der Stories in eigentliche Inhalte und User-Kommentare (separat durchsuchbar) hat nicht mehr richtig gegriffen und der Index wurde nicht mehr aktualisiert. In Ermangelung an Zeit, und teilweise auch Motivation, haben es dann weder die noetigen Parser-Anpassungen noch ein komplettes Refactoring (andere Engine, Content-Cache zur leichteren Reindizierung, etc.), welches zu ca. 60% abgeschlossen war,  geschafft von mir released zu werden.

Tja, und vor einigen Tagen dann war der Beschluss gefasst, passend zu Ostern (suchen und finden und so), dem Projekt neues Leben einzuhauchen und ein gaenzlich neue Version zu entwickeln. Als solches haette es auch sehr gut zu meinem aktuellen Fokus auf PHP und dem Zend Framework gepasst. Aber leider, wie gesagt, die Zeit hat mich ueberholt, und ich musste feststellen das die FuZo mittlerweile eine sehr gut umgesetzte Volltextsuche und Archiv-Funktion besitzt … gut fuer die FuZo/FuZo-User, schlecht fuer meine FuZo-Search.

Alsdann trage ich, traurigen Gemuets (obwohl schon seit > 3 Jahren klinisch tot) die FuZo-Search endgueltig zu Grabe. Trotzdem wuensche ich allen viel Spass beim Suchen, zu Ostern, was man halt zu Ostern so sucht ;-)

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April, April

Ich bin ja versucht in der Einleitung zu diesem Artikel irgendwo “alle Jahre wieder” unterzubringen, aber da das hier ja kein Blog des Lebensmittel-Einzelhandels ist, halte ich mich kurz vor Ostern mit voreilig platzierten virtuellen Schokoweihnachtsmännern – in Form dieser typisch-weihnachtlichen Phrase – eher zurück … egal, ich schweife ab. Zurück zum Punkt.

Meinen letzten Aprilscherz, im privaten Umfeld, so ganz real, fernab von Browser, Mail, iPhone & Co, habe ich wohl zu Zeiten gemacht als der Commodore 64 noch Hip war. Seitdem erspare ich mir und meinem Umfeld solche Termin-Scherze und bin seitdem wohl auch keinem auf den Leim gegangen.

Ganz anders mit/bei/im “April 2.0″ (wer Buzzword-Bingo spielt könnte jetzt vielleicht ein Häkchen machen): der Feed-Reader glüht und fördert die schrägsten News-Meldungen der Branche zu Tage, wahnwitzige Erfindungen, Funde und Erkenntisse . Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist beim schnellen Drüberlesen dann auch eine dabei, die ihre inhaltliche Wahnwitzigkeit nicht gleich erkennen lässt und vielleicht sogar in der gebloggten Empfehlungs-Rubrik “zum morgendlichen Kaffe” landet – geht ja schnell, Google Reader sei dank. Bin aber immerhin zeitnah dahintergekommen, sage nichts weiter dazu und behaupte das Gegenteil *hust*.

Ein paar Glanzstücke, offen zur Schau gestellt:

Google has announced CADIE, the world’s first Cognitive Autoheuristic Distributed-Intelligence Entity. ‘We based our work on three core principles. First we designed the entity … as a collection of interconnected evolving agents. Second — and this really cost us an arm and leg in hardware and core time — we let the system build its own heuristics, deploy them as agents and evolve them by running a set of evolutionary cascades within probabilistic Bayesian domains. The third — a piece missing in most AI reasoning work thus far — was to give the entity access to a rich, realistic world from which to learn and upon which it could act directly.’ It quickly started its own blog and YouTube video. Two hours after midnight, CADIE announced independence on its blog and decided to leave Google to venture out into the world. “

Vor allem das CADIE-Blog ist sehr amüsant. Die ORF Futurezone berichtet stattdessen über das “Netztroll-Theaterstück von Thomas Bernhard” – einfach nur zum Lachen:

Das Thomas-Bernhard-Jahr 2009 hat seine literaturwissenschaftliche Sensation. Bei Ausbesserungsarbeiten auf dem Bauernhof des Schriftstellers wurde ein neues Werk entdeckt, das nicht nur im Internet spielt, sondern ständig in ihm weiterarbeitet: “Trolle”.

… und Slashdot verweist – neben vielen anderen Hoaxes – noch auf ein Interview mit dem Autor von “Mastering Cat”:

“O’Reilly is publishing a new book titled ‘Mastering cat,’ about the UNIX ‘cat’ command. Here is an interview O’Reilly-Net conducted with the author about it. Read it to see if this book should be part of your bookshelf of technical books.”

So long, and thanks for all the fish ;-)

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derStandard.at RSS-Feed mit dem Google Reader

Der ein oder andere Abonnent des/der RSS-Feed(s) von derStandard.at wird vielleicht schon aergerlich festgestellt haben, dass die im Feed enthaltenen Links immer auf die Startseite von derStandard.at oder des abonnierten Channels fuehren und nicht auf den eigentlichen Artikel – sofern man den Google Reader als RSS-Client verwendet.  Nun darf man sich alle Artikel welche z.b. zur morgentlichen Kaffee-Lektuere auserkoren wurden nochmals auf der  Online-Ausgabe des Standard zusammensuchen … yipee! :-(

Der derStandard.at-Feed gibt die URLs zu den einzelnen Beiträgen in der Form /?url=/?id=13334343 an, was dem Reader garnicht schmeckt und letztendlich als /?url=/?id unter dem Mauszeiger des Lesers landet. Um diese Schlamperei der Standard Online Redaktion ansatzweise zu korrigieren – den Damen und Herren Technikern sei hiermit an’s Herz gelegt darueber nachzudenken was denn an dem obigen Link gaenzlich falsch sein koennte (!) – gibt es jetzt unter http://depretis.at/scripts/feedproxy-derstandard.php einen kleinen Feed-Proxy fuer den den Web-Channel auf derStandard.at.

Einfach den Link kopieren, im Google Reader als Abonnement hinzufuegen oder – fuer Mozilla Firefox User die den Google Reader als Default RSS-Client eingestellt haben – nur auf den Link klicken.

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System Administrator Appreciation Day 2007

Zum achten Mal seit der Einfuehrung am 30. Juli 1999 wurde gestern, wie jedes Jahr am letzten Freitag im Juli, der System Administrator Appreciation Day gefeiert. Ein Tag an dem, wie der Name schon sagt, einer ganz besonderen Gruppe von “IT-Professionals” gehuldigt wird bzw. werden sollte – den Sysadmins.

Der Inhalt

Nachdem in den sieben vorangegangenen Jahren die Geek-Gadgets, Plasma-Bildschirme, MP3-Player, Spielkonsolen oder ein Haendedruck samt Schulterklopfen zum Zwecke der aussertuerlichen Sympathiebekundung und Wertschaetzung ausgeblieben sind, habe ich auch dieses Jahr nicht damit gerechnet. Leider hat dieser Festtag noch nicht den Stellenwert eines Mutter- oder Vatertages. Fast haette ich sogar selbst auf diesen so kostbaren Anlass vergessen, haette mich nicht der herzliche Haendedruck eines Geschaeftspartners daran erinnert.

Des Abends, zu Gast bei Robert und Alex – passenderweise um einem bockigen Windows PC wieder auf die Spruenge zu helfen – hat es mich dann doch erwischt. Zum ersten Mal an diesem huldvollen Tag bekam ich ein Sysadmin-Praesent. Gefolgt von einem zum Anlass passenden Gedicht, von Alex mit der Unschuld und Aufrichtigkeit eines kleinen Maedchens am Muttertag vorgetragen, konnte ich es ganz aufgeregt entgegennehmen.

Im wunderbar kitschigen Katze-mit-suessem-Blick-Sackerl, everything that makes me tick: Schokolade, Koffein in Form kalorienhaltigen Eiskaffees und Nikotin im 40 Gramm Paket. Noch immer begeistert, den letzten Schluck des Bechers leerend sage ich: vielen Dank fuer die Aufmerksamkeit.

The System Administrator Song

YouTube Preview Image
Me the Geek


Jungs und ihre Spielzeuge

“Liebes Tagebuch, ich weiss, ich habe schon lange nichts mehr geschrieben …” – so oder so ähnlich würde wohl eine entsprechende Zeile in meinem nicht vorhandenen Tagebuch lauten, hätte ich es genauso verabsäumt es mit Inhalt und Information zu füllen wie mein ja-ich-will-auch-dabei-sein Blog … in diesem Sinne, geschätzte(r) Leser(in), bitte ich um Nachsicht, Geduld und stay tuned – es gibt mich noch und bald wieder mehr von mir.

Nun zum eigentlichen, signifikanten Ereignis welches primär für das Ende der Blog-Abstinenz verantwortlich zeichnet und Potenzial hat meine zwischenzeitliche Schreibfaulheit nachhaltig zu verringern. Schöner Satz. Auf den Punkt gebracht: ich habe seit ein neues Spielzeug … ein 15″ Apple MacBook Pro – mit Mac OS X versteht sich.

Der Entscheidung sind einige schlafgestörte Nächte und Diskussionen mit eingefleischten MacBook Pro (MBP) Usern vorausgegangen, welche regelmässig eine Mischung aus “mhm”, “interessant”, “das is ziemlich geil”, “das is aber unter Linux/Windows besser” und nicht näher benannten Schimpfworten zu hören bekamen.

Trotz beharrlicher Skepsis – bis heute ;-) – sitz ich jetzt da … alles ist neu, glitzert und ist bunt, anders, abgehoben, besser, schlechter und bietet immer wieder Ansätze zur Kritik. Gottseidank ist der Mensch ein Gewohnheitstier, am Ende wird alles gut, stets besser und übrig bleibt ein abschätziges Kopfschütteln gegenüber den zurückliegenden Anwendungsgewohnheiten und Arbeitsabläufen. Soviel steht fest.

Positive Nebeneffekte bislang:

  • ein aufgeräumterer Schreibtisch … nur noch ein externer 19″ Monitor statt zwei
  • 1 Dell-Notebook und 3 Workstations – bei einem Kunden vor Ort und @home – wurden zu einem einzigen, mobilen All-Inclusive Arbeitsplatz optimiert
  • und natürlich wiedermal Aktivität im Blog :-)

Gegenteilige Effekte, Optimierungspotential:

  • Storage, Storage, Storage … was sind schon mobile 160 GB *seufz*
  • temporäre Verlangsamung meiner Anschläge pro Minute … Deutsche Tastatur aber trotzdem unerwartet anderes Apple-Style Keyboard-Layout/Mapping
  • und geringfügige Folgekosten … Apple mag nur Headsets mit eigener Energieversorgung für den Line-In Port bzw. USB/Bluetooth-Varianten :-(

Jetzt brauch’ ich nur noch einen iPod, ein iPhone, Apple TV, Airtunes und andere iThings dank derer ich mich, ganz im Sinne der Apple’schen Pop-Kultur und ihrem alteingesessenen und unaufhörlich aufstrebenden Messias Steve “Keynote-Guru” Jobs, Hip, Agil, digital integriert, frei und ungebunden fühlen darf – Amen.

Me the Geek


Der Schmerz und seine Wurzel(n)

Ich kann mich wohl zunehmend als Routinier in Sachen Wurzelbehandlung bezeichnen – auf Seiten des entwurzelten versteht sich. Gerade mal 3 Wochen nach der letzten akuten Wurzelbehandlung (siehe auch die kurz erwähnte Zahn-Odysee vom 12. März) hat sich eine weitere Zahnwurzel entzündet und mich zumindest für 12 Stunden, trotz Parkemed, Höllenschmerzen durchleiden lassen.

Es versteht sich von selbst, dass dergleichen immer dann passiert, wenn der Zahnarzt meines Vertrauens keine Ordination hat – Freitags. Nach teils unliebsamen Begegnungen mit zufällig aus den “Gelben Seiten” ausgewählten Ersatzärzten und Zahnnotdienst-Ärzten habe ich aber immerhin eine Klinik gefunden, die seit dem ersten Akut-Einsatz vor 3 Wochen mein absolutes Vertrauen und Hochachtung für den Fall der Fälle geniesst.

Ursprünglich in einem zufälligen Gespräch von meinem Vermieter empfohlen bekommen, kann ich also die Dentalklinik Margareten jedem Leidensgenossen wärmstens ans Herz legen. Bei Öffnungszeiten bis 22.00 Uhr unter der Woche und bis 13.00 Uhr am Samstag ist dieser Praxisverbund von 14 Zahnärzten die ideale Anlaufstelle für akute Fälle – die Akutversorgung wird auch explizit auf der Website und Beschilderung derselbigen angepriesen.

Junge, gut ausgebildete, umsichtige Ärzte und moderne Dentaltechnik führen einen gekonnt durch eine – schmerzfreie – Wurzelbehandlung die innerhalb von 15 Minuten abgeschlossen ist. Dafür nimmt man gerne die, für unangemeldete Akut-Patienten, ein- bis eineinhalbstündige Wartezeit in Kauf.

Das Prädikat “jung” streiche ich deshalb heraus, da, meiner Erfahrung nach, betagtere Zahnärzte eher zu überholten Methoden (Gift, Stahlstifte, etc.) greifen, die dann auch nicht ganz schmerzfrei sind bzw. die Prozedur als solches langwieriger und unangenehmer gestalten. Vorallem diese am neuesten Stand der Technik ausgebildeten Zahnärzte (Trauschke, Dentalklinik , etc.) haben mir – nach vielen Negativerfahrungen mit diversen anderen “Behandlern” – meine extreme Angst vor dem Besuch derselbigen genommen. Spritzen setzen, Wurzelbehandlung, Bohren, udgl. – alles können sie auffahren ohne mich noch ernstlich damit in Angst und Schrecken zu versetzen.

Interessant auch die Entwicklung der Behandlungsmethoden über das letzte Jahrzehnt. War meine erste Wurzelbehandlung vor etwa 10 Jahren noch ein einstündiges, schmerzhaftes Martyrium mit nicht so effizienten Anästhetika, Stahlstiften und “ausbrennen” der Zahnwurzel, so hat zumindest das ausbrennen und der übermässige Einsatz von Stahlstiften heutzutage ausgedient. Erfahrungsgemäss setzen “gesetzte” Ärzte allerdings tw. noch immer auf ausschaben mit Stahlstiften und Gifteinlagen.

Die neue Generation an Zahndienstleistern erledigt eine Wurzelbehandlung, selbst an einem extrem entzündeten Zahn, innerhalb von 15 Minuten. Spritze setzen, warten auf die Wirkung derselbigen, relevanter Beratung/Information und freundlichem Umgang inklusive. Das ganze natürlich ohne Gift, Stahlstifte, Bachblüten!! (auch schon erlebt) und vorallem absolut schmerzfrei.

Wie es ein Kieferchirurg, der mir 2 meiner Weissheitszähne entfernt hat, es einmal formuliert hat: er sieht seine Patienten nicht als Patienten die sich dem allmächtigen Arzt hinzugeben haben, sondern als Kunden welche eine den individuellen Wünschen und Ängsten entsprechende, bestmögliche Behandlung und Information verdienen … ganz  nach dem Motto: der Kunde ist Kaiser!

Vielen Dank Hr. Doktor, ein schönes Wochenende, bis zum nächsten Mal :-)

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AWStats MultiSite Summary 1.8

Eine neue Version der AWStats MultiSite Summary (Version 1.8) wurde heute von 25th-floor released. Ein kleiner Bug, sollten mehrere AWStats Sites das gleiche DataDir verwenden, wurde gefixt sowie die Sortiermöglichkeit auf die Spalten Bandwidth und Last Update erweitert. Die nächsten kleineren Erweiterungen stehen schon an und vielleicht geht sich in den nächsten Wochen noch eine Release aus.

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Auch Kleinvieh macht Mist

Long time no read. Es ist an der Zeit die schreibfaule Phase, nach einem relativ guten Start, aufzubrechen, und, obwohl ich zur Zeit nicht wirklich viel interessantes zu verkünden habe, zumindest irgendetwas zu schreiben. Als Lebenszeichen des Blogs sozusagen.

Bei genauerer Betrachtung ist ja eigentlich garnicht so wenig passiert seit meinem letzten schreiberischen Erguss. Interessant zu erwähnen jedenfalls, dass es endlich vollbracht ist, Chris “online” zu bringen. Der Mann der sich jahrelang gegen eine eigene Online-Präsenz gewehrt hat, ist nun endlich auch im Netz zu finden – und dann gleich im Rahmen eines Blogs. Zugegeben,  es ist kein Blog im eigentlichen Sinn, sondern eher eine unterstützende Plattform für seine und Christoph’s Doktorarbeit – aber nach jahrelangem Kampf und Diskussion um die Materie jedenfalls etwas.

Nicht das ich vieles von den Inhalten welche die beiden Online stellen verstehen oder durchblicken würde, aber, der geneigte politisch-philosophisch interessierte Leser kann sich selbst ein Bild unter http://www.european-spaces.eu machen. Jetzt muss nur noch Google daherkommen ;-)

Ausserdem darf ich zur Auflockerung wieder einmal ein paar Film- und Serien-Tipps abgeben, wie folgt:

Ansonsten herrscht zur Zeit Aufbruchstimmung, Arbeit an vielen Fronten und mehr oder weniger urlaubsbedinger Freizeitstress.

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del.icio.us Tag-Cloud im Serendipity Joshua Template

Wie gestern schon kurz angekündigt habe ich die rechte Spalte des Blogs um meine del.iciou.us Tag-Cloud erweitert. Leider gibt es derzeit noch kein Plugin mit dem man genau das out of the box einbauen kann. Zumindest ermöglichen das del.icio.us-Plugin von Riscky sowie die erweiterte Version von Matthias Gutjahr die Einbindung persönlicher del.icio.us Bookmarks – allerdings nicht als Tag-Cloud sondern lediglich in Form einer Link-Liste die via RSS-Feed gefetched wird.

Also rein in’s Template und selber rumgehackt. Zuerstmal muss man sich über die del.icio.us tagrolls-Hilfe die nötigen Parameter für die Einbindung des Javascript-Codes generieren. Anschliessend den generierten Code in die index.tpl des Templates übernehmen. Das sieht dann, für mein Blog in der rechten Spalte, in etwa so aus:

  <td id="serendipityRightSideBar" valign="top">
    {serendipity_printSidebar side="right"}
    <div class="serendipitySideBarItem
                  container_serendipity_categories_plugin">
      <script type="text/javascript"
              src="http://del.icio.us/feeds/js/tags/yourusername
                  ?icon;size=13-24;color=999966-0066cc;
                  title=my%20del.icio.us%20tags">
      </script>
    </div>
  </td>

Jetzt noch das style.css des Templates angepasst, damit sich die Tag-Cloud auch schön smooth in das Design einfügt. Um zu verhindern das die vom obigen del.icio.us Script ausgepuckten CSS-Definitionen nicht zum Teil die Template-Definitionen überschreiben, kann man sich der für die Darstellung unter Firefox und Internet Explorer 7 die !important-Regel zunutze machen. Das sieht dann so aus:

  /* title of an individual item
      NOTE: die Klasse serendipitySideBarTitle existiert
      bereits - die delicious-banner Klasse soll exakt die
      gleichen Styles haben */
  .serendipitySideBarTitle, .delicious-banner {
      background-color: #80a5c7;
      -moz-border-radius: 9px 9px 0px 0px;
      color: #fff;
      font-family: Arial, sans-serif;
      font-size: x-small;
      text-align: center;
      font-weight: bold;
      text-transform: uppercase;
      letter-spacing: .2em;
      padding: 3px;
      margin-bottom: 5px;
      margin-top: -4px;
  }

  /* die folgenden, neuen Definitionen sind für das
      Look & Feel der Tag-Cloud (inkl. Header) zuständig */
  .delicious-banner a {
      color               : #FFFFFF;
  }

  .delicious-banner a img {
      width               : 9px;
      height              : 8px;
  }

  .delicious-cloud {
      background-color    : #f0f0e5;
      -moz-border-radius  : 0px 0px 9px 9px;
      border              : 1px solid #e0e0d0;
      padding-right       : 8px !important;
      margin-right        : 0px !important;
      padding-left        : 8px !important;
      padding-bottom      : 5px !important;
  }

  .delicious-cloud li {
      padding-left        : 0px !important;
  }

Und fertig ist der Zauber. Mit ein paar kleineren CSS-Anpassungen ist das ganze auch für andere s9y-Templates verwendbar. Eine Umsetzung als Plugin müsste eigentlich auch relativ schnell möglich sein. Werde ich wohl auf meiner Todo-Liste an tausendster Stelle unter “wenn mir mal fad ist” einreihen … vielleicht fühlt sich ja irgendjemand inspiriert und übernimmt das ;-)

So long, good fight, good night!

Update (4. März 2007): Matthias Gutjahr hat die Idee netterweise aufgegriffen und unterstützt in der neuen Version 0.45 seines Social Bookmark Plugins del.icio.us Tag-Clouds. Diese Version hat diesbzgl. allerdings noch einen kleinen Bug und vermisst ein paar CSS-Definitionen um browserübergreifend (getestet mit IE 7.x und FF 2.0.x) korrekt zu funktionieren.

Besagter Bug kann mit diesem Patch behoben werden. Die nötigen CSS-Anpassungen für das Joshua-Template (wie üblich für alle anderen Templates mit geringen Anpassungen auch möglich) sehen dann wie folgt aus:

.delicious-banner {
	display		: none;
}

.delicious-cloud {
	padding-right	: 6px !important;
	margin-right	: 0px !important;
	padding-left	: 0px !important;
	padding-bottom	: 0x !important;
}

.delicious-cloud li {
	padding-left	: 0px !important;
}
Tags: , , , Tech'n Stuff