“Liebes Tagebuch, ich weiss, ich habe schon lange nichts mehr geschrieben …” – so oder so ähnlich würde wohl eine entsprechende Zeile in meinem nicht vorhandenen Tagebuch lauten, hätte ich es genauso verabsäumt es mit Inhalt und Information zu füllen wie mein ja-ich-will-auch-dabei-sein Blog … in diesem Sinne, geschätzte(r) Leser(in), bitte ich um Nachsicht, Geduld und stay tuned – es gibt mich noch und bald wieder mehr von mir.
Nun zum eigentlichen, signifikanten Ereignis welches primär für das Ende der Blog-Abstinenz verantwortlich zeichnet und Potenzial hat meine zwischenzeitliche Schreibfaulheit nachhaltig zu verringern. Schöner Satz. Auf den Punkt gebracht: ich habe seit ein neues Spielzeug … ein 15″ Apple MacBook Pro – mit Mac OS X versteht sich.
Der Entscheidung sind einige schlafgestörte Nächte und Diskussionen mit eingefleischten MacBook Pro (MBP) Usern vorausgegangen, welche regelmässig eine Mischung aus “mhm”, “interessant”, “das is ziemlich geil”, “das is aber unter Linux/Windows besser” und nicht näher benannten Schimpfworten zu hören bekamen.
Trotz beharrlicher Skepsis – bis heute ;-) – sitz ich jetzt da … alles ist neu, glitzert und ist bunt, anders, abgehoben, besser, schlechter und bietet immer wieder Ansätze zur Kritik. Gottseidank ist der Mensch ein Gewohnheitstier, am Ende wird alles gut, stets besser und übrig bleibt ein abschätziges Kopfschütteln gegenüber den zurückliegenden Anwendungsgewohnheiten und Arbeitsabläufen. Soviel steht fest.
Positive Nebeneffekte bislang:
Gegenteilige Effekte, Optimierungspotential:
Jetzt brauch’ ich nur noch einen iPod, ein iPhone, Apple TV, Airtunes und andere iThings dank derer ich mich, ganz im Sinne der Apple’schen Pop-Kultur und ihrem alteingesessenen und unaufhörlich aufstrebenden Messias Steve “Keynote-Guru” Jobs, Hip, Agil, digital integriert, frei und ungebunden fühlen darf – Amen.
bis dato habe ich mich – meiner geziehmenden funktion als genetischer ursprung des verehrten bloginhabers entsprechend – jeglicher kommentare enthalten und dieswohl auch aufgrund meiner nahezu uneingeschränkten akzeptanz jedweder ansichten meines erbgutes.
die nunmehrige, geradezu schmerzhaft empfindende verirrung eines bis dato braven jüngers in die abgründe dieses paralleluniversums hat mein kräftiges, dunkelbraunes haupthaar binnen sekunden in schales grau gewandelt und mein biologisches alter um ein dezenium über das tatsächliche steigen lassen. nachdem ich jedoch nach wie vor sämtliche schand- und missetaten meines dnafortsatzes toleriere bleibt mir nur vorbehalten eine demütige bitte an die oberste virtuelle instanz zu richten die da lautet:
“herr, vergib ihm denn er weiss nicht was er tut”